Monatliche Ausgaben senken und bares Geld einsparen durch Anwendung kostenloser Tipps


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Heizung

Ausgaben senken

Heizkosten senken


Die Ausgaben für ein wohlig warmes Zuhause steigen jedes Jahr und ein Ende ist kaum absehbar. Um die Energiekosten zu senken sollten Sie nachfolgende Einspartipps beherzigen.

Überprüft die aktuellen Gastarife und ihre Gasanbieter. Eventuell gibt es einen günstigeres Paket zu besseren Konditionen und Ihr spart bares Geld.

Bei einer Ölbestellung ist es von Vorteil, wenn sich mehrere Abnehmer zusammenschließen und eine große Gesamtmenge bestellen. Mengenrabatte machen sich im Geldbeutel bemerkbar.
Unter www.heizoelpool.de findet Ihr Ölabnehmer in Eurer Umgebung.
Sich einfach zusammenschließen und 3 bis 5 Prozent sparen.

Prüft auch die erneuerbare Engievarianten. Eventuell findet sich auch dort Einsparpotenzial.
Nachfolgende Maßnahmen reduzieren den Verbrauch von Gas oder Öl während der Heizperiode und senken Ihre Energiekosten.

Isolierung


  • Dach und Keller:

Dach und Keller müssen mit entsprechenden Dämmstoffen gut isoliert sein. Hier lässt sich Glas- und Mineralwolle sowie Styropor gut einsetzen.
Vorhandene Heizungsrohre ebenfalls ummanteln und isolieren. Die Wärme soll ja die Wohnräume aufheizen und nicht Keller oder Dachboden heizen.



  • Fenster und Türen:

Fenster und Türen müssen gut schließen und eine Isolierverglasung gehört in der heutigen Zeit zum Standard.
Die Einfachverglasung kann bis zu 50 % Wärmeverlust bedeuten.

Teilweise helfen durchsichtige Isolierfolien, die innen auf das Glas geklebt werden können (fix-o-moll) weiter.

Bei undichten Fenster- und Türrahmen zusätzliche selbstklebende Dichtungsbänder einsetzen. Zuvor jedoch die Fensterblätter neu justieren. Mit einem passenden Schraubendreher am Fensterblatt die Vierregelungsstifte neu justieren, bis das Fenster richtig fest in allen Verriegelungen schließt.
Eventuell behebt dies schon die Problematik.
Möchtet Ihr wissen, ob Eure Fester richtig isolieren?
www.fenster-check.de bietet eine kostenlose Prüfung an.

Wenn Ihr im Winter morgens Wasser an den Fensterscheiben habt, braucht Ihr nicht in Panik verfallen. Dies ist hauptsächlich Kondensat, das durch die Atmung an die Raumluft abgegeben wird. Da im Winter die Fenster meist geschlossen sind und eine niedrige Raumtemperatur herrscht, kondensiert die Luftfeuchtigkeit an den kältesten Gegenständen (Fenster).
Das Wasser einfach entfernen und den Raum gut lüften.

An der Unterkante der Türen, hier speziell die Außentür, ist der Einsatz einer Dichtungsbürste sehr sinnvoll.


  • Außenjalousien:

Außenjalousien bieten eine weitere gute Isolationsschicht, wenn diese frühzeitig in der Heizperiode geschlossen sind. Zusätzlich schützen sie im Sommer vor zu hohen Raumtemperaturen.
Wichtig ist jedoch, dass die Außenjalousien am Fensterrahmen (Leibung) und nicht auf dem Mauerwerk befestigt sind. Dies hat zu Folge, dass der Zwischenraum Fenster zu Jalousie zu groß ist und eine zusätzliche Isolierschicht nicht gegeben ist.

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Heizkörper


  • Wärmeabstrahlung

Alle Heizkörper sollen die Wärme frei in den Raum abstrahlen können. Möbel oder Vorhänge, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, verhindern dies. Wärme staut sich zwischen Möbel - Heizkörper auf und die übrige Raumluft wird nicht richtig erwärmt.

Eine Isolierschicht aus Styropor mit einer Metallbeschichtung zwischen Wand und Heizkörper verhindert die unnötige Erwärmung der Außenwand. Die abgegebene Wärme wird in den Raum geleitet und nicht im Mauerwerk verschwendet.


  • Entlüften

Die Heizungsanlage sollte spätestens mit Beginn der Heizperiode entlüftet werden. Enthaltene Luft behindert die Wärmeübertragung innerhalb der Heizkörper. Sollten später noch Glucker-Geräuschen auftreten, ist eine erneute Entlüftung notwendig.


  • Regulierung der Raumtemperaturen

Die Wunschtemperatur (siehe Tabelle) kann durch programmierbare Thermostat-Ventile optimal reguliert werden. Vorhänge oder Textilien dürfen diese Thermostaten nicht abdecken, damit eine optimale Regulierung möglich ist. Diese Geräte findet Ihr im gut sortierten Elektrohandel ( siehe hier).

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Heizungsanlage


Die Heizung sollte im Winter immer eingeschaltet sein, um eine minimale Raumtemperatur von 12 bis 15 Grad zu halten. Kühlen die Räume zu stark aus, muss wesentlich mehr Energie für die zu erreichende Wohlfühltemperatur investiert werden.

Nachfolgende Temperaturen werden bei Anwesenheit im Raum empfohlen:

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Raum

Grad

Badezimmer:

22 - 24

Arbeits- und Kinderzimmer:

22

Wohn- und Esszimmer:

20

Küche:

18

Schlafzimmer:

16

Treppenhaus:

12

Keller:

06

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Halten Sie die Türen zwischen den unterschiedlich temperierten Räumen geschlossen. Bei Abwesenheit oder über Nacht sollte die Heizleistung entsprechend reduziert, jedoch nicht ausgeschaltet werden. Die Möglichkeit einer Programmierung der Raumtemperatur ist von Vorteil.

Jedes Grad weniger bringt 6 Prozent Energieersparnis, jedoch übernimmt in kalten Räumen die Feuchtigkeit das Kommando und dies kann im schlimmsten Fall zu giftigen Schimmel führen. Zu eifriges Sparen kann auch sehr teuer werden.

Überprüfen Sie regelmäßig den optimalen Betriebsdruck der Heizungsanlage und isolieren Sie alle Rohrverbindungen, die sich nicht im Wohnbereich befinden.

Nur eine optimal eingestellte und funktionsfähige Heizung erbringt einen guten Wirkungsgrad. Lassen Sie deshalb die Anlage regelmäßig warten, entlüften und reinigen.

Verbraucht meine ältere Heizungsanlage wesentlich mehr Energie?

Veraltete Anlagen haben einen schlechten Wirkungsgrad und benötigen bis zu 40 % mehr Energie. Eine Neuanschaffung kann sich bezahlt machen. Eine entsprechende Beratung in einer Verbraucherzentrale kann Aufschluss über die beste Technik und entsprechende Förderprogrammen in Form von zinsgünstigen Darlehen geben.

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warmes Wasser


Sollte Euer warmes Wasser über die Heizungsanlage generiert werden, könntet Ihr beim Duschen viel Geld sparen.
Einfach die Brause gegen einen technisch modernisierten Duschkopf austauschen. Dieser mischt zusätzlich Luft in den Wasserstrahl. Der Duschstrahl wird dadurch voluminöser und weicher. Zusätzlich spart Ihr viel Wasser und der Gasverbrauch wird gesenkt, da der Durchfluss vom warmen Wasser reduziert wird.

So kann man beruhigt die Dusche genießen.

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Ofen / Kamin


Kaminöfen sind auf dem Vormarsch. Holz oder Kohle befeuert entsteht eine wohlige Umgebungstemperatur und der Gas bzw. Ölverbrauch wird reduziert.

Modelle mit Speckstein speichern nachhaltig die Wärme und geben diese später an die Raumtemperatur ab.

Eine günstige Holzquelle kann die Stadtverwaltung oder das Forstamt sein, die den anfallenden Baumschnitt eventuell kostengünstig verkauft.
Zu empfehlen sind auch Holzbriketts. Sie sind relativ günstig, halten lange die Wärme und produzieren wenig Asche. Diverse Baumärkte bieten die Briketts im Herbst zu günstigen Konditionen an.

Verwendet zum Anzünden die angebotenen Brennmaterialien. Sie verursachen keine Rückstände, die Scheiben verschmutzen nicht so schnell und sie sind sicher in der Handhabung.

VORSICHT:
Eine Nutzung der Dunstabzugshaube parallel zum Ofen kann dazu führen, dass Rauch aus dem Ofen herausgezogen und der Raum verqualmt wird. Sollte diese Gegebenheit auftreten, die Tür zur Küche schließen und das Küchenfenster öffnen. So bezieht die Abzugshaube die Luft von Außen und der Qualm gelangt nicht aus dem Ofen.

Eine regelmäßige Reinigung (min. 1 mal pro Jahr) des Schonsteinzuges ist unbedingt notwendig, da sich im Zug Partikel ablagern. Diese könnten sich nach gewisser Zeit entzünden und der Schonsteinzug steht in Flammen. Unbedingt den örtlichen Schornsteinfeger befragen.

Weiterhin ist der Brandschutz nicht zu vernachlässigen. Der Ofen muss auf einem nicht brennbaren Untergrund stehen (Fliesen oder Metallplatte) die den Fußbodenbereich ausreichend schützt. Brennbare Materialien wie Teppich usw. müssen ausreichend Abstand zur Feuerquelle haben.
Das Mauerwerk ist im Ofenbereich durch Gesteinsfliesen zu schützen.

Bei einer Neuanschaffung dieser Heizquelle ist zwingend darauf zu achten, dass die Abgase auch ungehindert in den Schonstein gelangen. Dies bedeutet, dass eine genaue Bohrung am Schonstein vorhanden sein muss und das Ofenrohr auch richtig in den Schonsteinzug eingesteckt ist. Sollte das Rohr nicht tief genug im Schonsteinzug sein, gelangen giftige Dämpfe in den Wohnraum, ist es zu weit im Zug, so können die Abgase nicht ausreichend abgeführt werden. ! LEBENSGAFAHR!
Dieser Anschluss sollte nur durch einen Fachmann erfolgen.


Der örtliche Schornsteinfeger kann hierbei optimal beraten.

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richtig lüften


Die Wohnräume regelmäßig lüften. Hierzu die Heizkörper zuerst herunter regeln, dann die Fenster öffnen und für Durchzug sorgen. Vorteil ist, dass nur die Lufttemperatur durch den Luftaustausch stark gesenkt wird. Die Wärme der Wände, Möbel und Bodenbeläge heizen die kalte Luft mit der Unterstützung der Heizkörper schnell wieder auf.

Nach 5 Minuten alle Fenster schließen und die Heizkörper wieder aktivieren.

Bei längerer Lüftungsphase (Schlafzimmer) die Heizleistung drosseln. Den Raum jedoch nicht vollständig auskühlen lassen, dies verhindert Schimmelbildung und spart an Heizkosten.

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