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Kommunikation
Telefon und Internet
Es gibt eine Vielzahl an Komplettangebote für den Telefon- und DSL- Anschluss.
Generell solltet Ihr zuerst festgestellt, was wirklich benötigt wird und in welchem Umfang die angebotenen Leistungen auch tatsächlich bei Euch zur Nutzung bereit stehen.
Aber Vorsicht!
Viele Angebote beinhalten Lockpreise.
Da wird das vermeidliche Schäppchen schnell zur Kostenfalle!
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Realisierungsmöglichkeiten für Telefon und Internet (DSL)
Der Telefon- und / oder DSL- Anschluss wird über den normalen Telefonanschluss realisiert. Viele Angebote sind auch ohne Telekomanschluss möglich, da die Firmen über eigene Leitungen verfügen oder diese anmieten. Diese Leitung wird jedoch nur für die DSL- Verfügbarkeit genutzt. Telefonate realisiert der Anbieter über diese DSL- Leitung. Diese Technik nennt man Voice over IP und die Telefonate führt man über das Internet.
Leider nicht immer die gewünschte DSL- Bandbreite am Wohnort realisierbar.
Die DSL- Bandbreite hängt davon ab, wie weit Euer Telefonanschluss vom Knotenpunkt (Anschlusskasten) entfernt ist.
Weiterhin solltet Ihr in der Hausverkabelung keine Kabelklemmen verwenden. Diese reduzieren die DSL- Bandbreite.
Der Telefon- und / oder DSL- Anschluss wird über den Kabelanschluss realisiert. Hierzu ist nur die technische Verfügbarkeit des Anschlusses eine Voraussetzung. Die Nutzung ist getrennt vom Kabelfernsehen und ist auch ohne die Nutzung der Fernsehangebote möglich. Im Bereich DSL wird eine sehr hohe Bandbreite erreicht.
In Mietwohnungen sollte Ihr jedoch zuerst den Vermieter befragen, da teilweise noch zusätzliche Leitungen benötigt werden und zusätzliche bauliche Maßnahmen erfordern. Dieser Umstand entsteht dadurch, dass ein Mietshaus meistens nur über einen Kabelanschluss für das gesamte Haus im Keller verfügen und dieser auf die einzelnen Mietparteien aufgeteilt ist. Dieser Umstand könnte auch den Anbieter von der Realisierung des Telefon- und DSL- Anschlusses Abstand gewinnen lassen.
Surfsticks erobern aktuell den Internetmarkt. Sie sind kleine USB- Sticks, die eine Handykarte enthalten und eine Verbindung zum Internet aufbauen. Voraussetzung ist natürlich die Verfügbarkeit eines Netzes. Laut dem Anbieter O2 ist eine 99,9 prozentige Netzabdeckung gegeben und es wird immer das schnellste verfügbare Netz ausgewählt.
So könnt Ihr auch mobil via Laptop auf Reisen bequem surfen und Mails bearbeiten.
Weiterhin sind die Surfsticks noch eine gute Alternative für abgelegene Orte, in denen noch kein DSL- Netz zur Verfügung steht. Vor dem Kauf immer die Netzabdeckung prüfen (Verfügbarkeitscheck).
Im Einzelfall ist die Realisierung der Kommunikation über Telefon- oder Kabelanschluss nicht oder nur begrenzt möglich.
Als gute Alternative bietet sich dann die Realisierung über Satellit an. Die aktuelle Technik bietet ein breites Spektrum, dass Telefon, Internetzugang und Fernsehempfang parallel über nur eine Sat- Schüssel ermöglicht.
Als Varianten stehen 2 Möglichkeiten zur Verfügung:
nur Downstream:
Daten, die Ihr sendet, benötigen noch einen Zugang über eine Telefon- oder Handyverbindung. Die Empfangsdaten erhaltet Ihr über den Satelliten.
Up- und Downstream:
alle Daten werden über die Satschüssel empfangen und versendet (bi-direktionalen Internetzugang). Eine zusätzliche Telefonleitung wird nicht benötigt.
Ist die Auswahl getroffen, muss nun ein geeigneter Telefon- und DSL- Anbieter gefunden werden. Wenn Ihr auf ein ansprechendes Angebot aufmerksam geworden seid, solltet Ihr genau den Leistungsumfang und die Verfügbarkeit prüfen.
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wichtige Tipps vor Vertragabschluss
- Lockpreise:
Vor dem Wechsel des Anbieters zunächst die entsprechenden Angebote genau prüfen. Viele Preise sind zeitlich begrenzt. Hilfreich beim Preisvergleich ist es, dass Ihr den Durchschnittspreis bezogen auf die Vertragsdauer ermittelt und anschließend die Telefon- und DSL-Angebote mit diesem Wert vergleicht. So werden zeitlich begrenzte Lockangebote schnell enttarnt und vermeindliche Sparangebote entpuppen sich als teure Verträge.
- Fußnoten:
Beachtet genau das Kleingeruckte. Hier verstecken sich meist sehr wichtige Informationen.
Bei einigen Verträgen ist die Nutzung der günstigen Vorwahlnummern nicht mehr möglich (call by call oder Preselection). Dies kann insbesondere bei Telefonaten in das Ausland oder ins Handynetz sehr teuer sein. Analysiert die Tarife des Anbieters bei Auslandsgespräche oder erwägt die Möglichkeit einer Auslandsflatoption.
Achtet bei einer Telefonflat in ins Festnetz darauf, dass diese auf das deutsche Festnetz bezogen ist und nicht nur Gültigkeit in das Festnetz des jeweiligen Anbieter hat.
- die tatsächliche Geschwindigkeit:
Fast alle Anbieter werben mit einer hohen DSL- Geschwindigkeit. Leider werden die zwei kleine aber sehr bedeutende Wörter "bis zu" im Angebot verwendet. Bei einem Verfügbarkeitscheck wird meistens auch die beworbene DSL- Geschwindigkeit bestätigt, jedoch handelt es sich bei einem DSL- Verfügbarkeitscheck nicht um die Überprüfung der möglichen DSL- Geschwindigkeit am Anschluss, sondern lediglich nur um die Prüfung einer technischen Anschlussmöglichkeit. Diese kann auch nur DSL 1000 beinhalten.
Falls Ihr jetzt einen Anbieter gefunden habt und der Verfügbarkeitscheck erfolgreich abgeschlossen ist, solltet Ihr vor Vertragsabschluss genau nachfragen, welche DSL- Geschwindigkeit dann effektiv an Eurer Telefonbuchse vorhanden sein wird und ggf. eventuelle Zugeständnisse erfragen, wenn diese Geschwindigkeit nicht anliegt.
So vermeidet Ihr vorab große Enttäuschungen (z.B. DSL 16000 bestellt, nur DSL 8000 bekommen).
- Gratisleistungen:
Sucht nach eventuellen Gratisleistungen in den Telefon- und DSL- Angeboten wie z.B. Antivirensoftware usw. Diese sind nur anfangs kostenlos und nach einer nicht erfolgter Kündigung kosten diese Gratisleistungen später viel Geld.
Achtet auf solche Verlockungen, analysiert genau die Bedingungen und entfernen diese ggf. sofort beim Vertragsabschluss. So könnt Ihr die Kündigungsfristen nicht versäumen.
Sollte eine Nutzung erwünscht sein, achtet auf Kündigungsfristen und Preise.